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Die Sehenswürdigkeit im Detail

Die drei Gruben der Terrakotta-Armee – erklärt

Was sich in Grube 1, Grube 2 und Grube 3 befindet – sowie die Halle der Bronzewagen

Die Gruben im Vergleich

Grube / HalleAusmaßHighlight
Grube 1GrößteDie endlosen Reihen der Fußsoldaten – der ikonische Anblick
Grube 2Mittelgroß, teilweise ausgegrabenReiter und Bogenschützen; lebendige Archäologie
Grube 3Die kleinsteDer Befehlsstand mit den höheren Offizieren
BronzewagenHalle im InnenbereichZwei exquisite halb so große Bronzewagen

Grube 1 – das Hauptereignis

Grube 1 ist die größte und vollständigste – eine gewaltige überdachte Halle, in der die Terrakotta-Infanteristen und Streitwagen in langen, parallelen Reihen genau so stehen, wie sie einst aufgestellt waren. Sie ist die Quelle jedes berühmten Fotos und der Grund, warum einem an diesem Ort der Atem stockt. Nehmen Sie sich die meiste Zeit dafür und versuchen Sie, sie früh zu besuchen, wenn das schiere Ausmaß am eindrucksvollsten wirkt, bevor sich die Halle mit Besuchern füllt.

Grube 2 – Vielfalt und laufende Arbeiten

Grube 2 ist teilweise ausgegraben und offenbart eine Mischung aus militärischen Einheiten – Reiter, kniende und stehende Bogenschützen sowie Streitwagen – die die taktische Zusammensetzung der Armee zeigt. Da sie weniger vollständig freigelegt ist, vermittelt sie auch ein Gefühl für die noch andauernde Archäologie, mit Figuren in verschiedenen Stadien der Bergung. Sie ist ein lohnender Kontrapunkt zur vollendeten Pracht von Grube 1.

Grube 3 – der Befehlsstand

Grube 3 ist die kleinste der drei und wird als Kommandozentrale gedeutet – hier stehen ranghöhere Offiziere, nicht die Masse der Truppen. Sie rundet das Bild eines vollständigen, hierarchisch gegliederten Heeres ab, in dem die Generäle klar von den Mannschaften getrennt sind. Auf den ersten Blick unscheinbar, aber konzeptionell bedeutsam, hilft sie, die gesamte Anlage als funktionierende militärische Formation zu verstehen.

Die Halle der Bronzewagen

Die beiden halb so großen Bronzewagen sind getrennt untergebracht und technische Meisterwerke – fein ziselierte Pferde, Wagenlenker und Beschläge, mit erstaunlicher Kunstfertigkeit gegossen. Sie sind eine ganz andere Kategorie als die Tonarmee: intim, detailreich und in geschlossenen Räumen ausgestellt. Es lohnt sich, hier innezuhalten – viele Besucher sind überrascht, dass diese kleineren Stücke zu ihren eindrucksvollsten Erlebnissen vor Ort zählen.

Eine sinnvolle Reihenfolge

Ein bewährter Ansatz ist, in Grube 1 zu beginnen, solange es dort noch am ruhigsten ist, und dann zu den Gruben 2 und 3 sowie den Bronzewagen weiterzugehen, um die ganze Geschichte Schritt für Schritt zu erfassen. Mit einem Guide werden Reihenfolge und Tempo für Sie übernommen. So oder so: Wer bereits vor der Ankunft versteht, wofür jede Grube steht, wird den Besuch als weitaus stimmiger und bereichernder erleben.

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